Bei sehr vielen Katzenhaltern wird es früher oder später der Fall sein, dass sich ihnen die Frage stellt, was mit ihren geliebten Haustieren passiert, wenn sie verreisen möchten und sei es nur für ein paar Tage. Es bieten sich dafür zwar unterschiedliche Möglichkeiten an, jedoch sollte man die beste Lösung für alle Beteiligten in Betracht ziehen, um den Urlaub wirklich entspannt genießen zu können. Was viele Samtpfoten ganz und gar nicht mögen sind Ortswechsel. Daher tut man den allermeisten Katzen den größten  Gefallen, wenn sie in ihrem Revier und in der vertrauten Umgebung bleiben dürfen und hier gut versorgt werden.


Grundsätzlich kann eine gesunde, erwachsene Katze für höchstens zwei Tage auch hin und wieder alleine zu Hause bleiben. Mit einem oder mehreren Artgenossen zusammen ist dies natürlich wesentlich angenehmer, da sich weder die Einsamkeit noch die Langeweile schnell breit machen können. Dabei muss aber sicher gestellt werden, dass immer frisches Wasser und genügend Futter zur Verfügung  stehen. Ein Katzentrinkbrunnen mit Sensor und ein Futterautomat sind daher neben den herkömmlichen Näpfen sehr empfehlenswert. Desweiteren sollten, je nach Anzahl der Tiere, mehrere Katzentoiletten sowie reichlich Spielmöglichkeiten vorhanden sein. Außerdem müssen eventuelle Gefahrenquellen beseitigt werden. 


Ist ein längerer Urlaub geplant und möchte man seine Fellnasen zu Hause optimal betreut wissen,  ist es empfehlenswert, schon rechtzeitig darüber nachzudenken, wer für diese verantwortungsvolle Aufgabe in Frage kommen könnte. Am besten eignet sich dafür jemand, der mit den Tieren bereits vertraut ist und dem man sie mit einem guten Gefühl überlässt. Dies können Familienangehörige, Freunde oder Bekannte sein. Von Vorteil ist es, wenn sich dafür auch eine zweite Person finden ließe, für den Fall, dass die erste eimal verhindert ist oder sich die beiden die Aufgabe von vornherein teilen. 


Vielleicht kann sogar eine tierliebe Vertrauensperson während der fraglichen Zeit einhüten. Dies wäre eine optimale Lösung für alle Stubentiger, die mehr Aufmerksamkeit benötigen, als sie bei den kurzen Besuchen ihres „Ersatzpersonals“ bekommen. Das betrifft vor allem Katzen in Einzelhaltung, Kitten und ältere oder kranke Tiere, die mit Medikamenten versorgt werden müssen.


Eine weitere Option, wenn man den Miezen einen Umzug auf Zeit nicht zumuten kann oder möchte, ist die Betreuung daheim durch einen Tiersitter rechtzeitig zu organisieren. Diesen sollten die Katzen auf jeden Fall schon vor der Urlaubszeit kennenlernen dürfen. Mundpropaganda ist dabei immer noch der beste Weg, um einen geeigneten, professionellen und seriösen Profi (Sachkundenachweis nach § 11 des Tierschutzgesetzes muss vorhanden sein) zu finden, dem man sowohl seine Samtpfoten als auch die Wohnungsschlüssel anvertrauen kann.


Tiersitter-Adressen findet ihr auch beim örtlichen Tierschutzverein oder beim Tierarzt. Viele Katzensitter bieten ihre Dienste auch im Internet oder auf Onlineportalen wie z. B. betreut.de an. Es lohnt sich, Bewertungen anderer Katzenhalter durchzulesen und gegebenenfalls in Foren nachzufragen, bevor man mehrere Anbieter aus der näheren Umgebung kontaktiert und sie zu einem ausführlichen Gespräch einlädt. Dabei ist es dann auch sehr wichtig, zu beobachten, wie sie mit den Fellnasen umgehen und diese darauf reagieren.


Hat man seine Entscheidung getroffen, werden im Katzensittervertrag, den es im Internet zum Downloaden gibt, alle zu erledigenden Aufgaben mit dem zu erwartenden Zeitaufwand und dem Tagessatz schriftlich festgelegt. Für das Wohlergehen der alleingelassenen Stubentiger ist nicht nur Zeit für die Versorgung mit Futter, frischem Wasser und Reinigung der Katzentoilette einzuplanen sondern natürlich auch für Spiel- und Streicheleinheiten sowie die individuell notwendige Fellpflege oder eventuelle Spaziergänge an der Leine.


Unabhängig davon, wer letztendlich die Urlaubsbetreuung übernimmt, müssen ihm alle notwendigen Informationen für die beste Rundumversorgung seiner Schützlinge gegeben werden, wie zum Beispiel:


  • besondere Eigenarten, Gewohnheiten und Vorlieben der Katzen (z. B. Lieblingsspielzeug, Verstecke oder was sie gar nicht mögen)
  • wann, was und wieviel gefüttert werden soll
  • müssen Medikamente verabreicht werden?
  • wohin mit dem verschmutzten Katzenstreu?  
  • wo werden ausreichend Futter und Streu aufbewahrt?
  • wo befinden sich Transportbox, Kämme, Bürsten, Spielsachen usw.?

Natürlich sollten sich die Katzenhalter während ihres Urlaubs regelmäßig beim Katzensitter melden sowie ihm ihre Handynummer, die Urlaubsadresse und die Kontaktdaten des Tierarztes hinterlegen. Außerdem ist es auch hier ratsam, für alle Fälle eine weitere Person (z. B. Familienangehöriger, Freund, Nachbar) zu organisieren, die einspringen könnte, falls der Sitter unerwartet verhindert wäre. 


Auch um Freigänger muss sich natürlich während der Abwesenheit ihrer Zweibeiner jemand kümmern. In den meisten Fällen kommen die Tiere zu ihren festen Fütterungszeiten nach Hause und können dann versorgt werden. Außerdem müssen für sie draussen kuschelige Schlaf- und Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden. Wenn es die Umstände erlauben, ist es sinnvoll, eine Katzenklappe mit Chip einzubauen.

So haben die Miezen jederzeit Zugang zu ihrem vertrauten Heim und es besteht keine Gefahr, dass andere Tiere eindringen können. Da man jedoch immer damit rechnen muss, dass die fleißigen Jäger einige Geschenke mit nach Hause bringen, ist es ratsam, dass während der Abwesenheit des „Katzenpersonals“ nur ein oder zwei Räume für die Samtpfoten zugänglich sind. Es bieten sich so weniger Versteckmöglichkeiten für die „Mitbringsel“ an und es ist auch für den Catsitter  überschaubarer, der hier eine regelmäßige Kontrolle durchführen sollte. 


Eine Alternative zu professionellen Sittern ist die meist kostenlose Katzenbetreuung auf Gegenseitigkeit. Dabei bleiben die Stubentiger ebenfalls in ihren eigenen vier Wänden. Mittlerweile gibt es in vielen Städten Catsitter Clubs oder z. B. den gemeinnützigen Verein, der Freundeskreis Katze und Mensch e. V., der seit 1995 diese nach dem Motto „Betreust du meine Katze, betreue ich deine Katze“, organisiert. Diese Interessengemeinschaft umfasst mittlerweile 157 regionale Gruppen mit über 8 500  katzenerfahrenen Mitgliedern.


Meistens immer noch besser, als die Samtpfoten in einer Tierpension unterzubringen, ist es, wenn die Miezen vorübergehend bei ihren Ersatzmenschen einquartiert werden könnten. Da ihnen diese bestenfalls schon vertraut sind oder sie sich zumindest durch mehrere Besuche vor dem Einzug näher kennenlernen sollten, fällt die Eingewöhnung in die neue Umgebung hier mit großer Wahrscheinlichkeit leichter. Zudem sind Ansprache und Betreuung sicher intensiver. Selbstverständlich müssen auch hier frühzeitig alle wichtigen Details besprochen und sämtliche Vorbereitungen getroffen werden, um den Tieren einen sicheren und möglichst stressfreien Aufenthalt in einer heimisch gestalteten Wohlfühlzone zu ermöglichen.


Ob es eine gute Lösung ist, seine Fellnasen für die Dauer des Urlaubs in einer Katzenpension abzugeben, muss jeder Katzenhalter mit gutem Gewissen für sich selbst entscheiden, da jedes Tier  anders reagiert. Für die einen mag es ganz OK sein, für die anderen aber kann es zum Alptraum werden. Wird die Pension auch noch so gut geführt, ist es möglich, dass sich die Unterbringung dort nicht nur auf so manche schüchterne und ängstliche Katzen verstörend auswirkt und negative Folgen hat, da sie es nicht verstehen, warum sie plötzlich aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden und bei fremden Menschen landen, womöglich noch unter anderen Artgenossen. Ist es das erste Mal für sie, wissen die Miezen auch nicht, dass sie wieder abgeholt werden. Das Vertrauensverhältnis zu den Katzenhaltern kann dadurch merklich leiden. Nicht selten kommt es bei sehr unglücklichen Tieren zur Nahrungsverweigerung. 


Entscheidet man sich, seine Fellnase in einer Katzenpension unterzubringen, ist es erforderlich, rechtzeitig mit der Suche nach einer idealen Unterkunft zu beginnen, da es hierbei erhebliche Unterschiede gibt und gute Pensionen zur Urlaubszeit bereits früh ausgebucht sind. Adressen gibt es   u.a. beim Tierarzt oder vom Tierschutzverein und so kann man sich auf der jeweiligen website bereits über mögliche Haltungsformen informieren und eine Vorauswahl treffen. Werden die Tiere in Boxen oder Zwinger gesperrt, ist von vornherein davon abzuraten. Katzen in fremder Umgebung auf die Schnelle neu zu vergesellschaften, ist in den allermeisten Fällen auch keine gute Idee, da es die Samtpfoten stresst, auch wenn man es ihnen vielleicht nicht anmerkt.

Mittlerweile gibt es Luxuspensionen, in denen jede Katze einzeln oder natürlich mit ihren angehörigen Artgenossen in einem eigenen Zimmer mit Kratzbaum und sogar einem eigenen kleinen Garten untergebracht wird. Um sich dann sowohl von den Räumlichkeiten als auch von den Mitarbeitern, die ausreichend viele ausgebildete Tierarzthelfer und -pfleger sein sollten, sein eigenes Bild machen zu können, ist es wichtig, diese ohne vorherige Ankündigung genau unter die Lupe nehmen zu dürfen. Auf jeden Fall muss eine regelmäßige Kontrolle der Katzenpension durch einen Vertreter des Veterinäramtes nachgewiesen werden können.

Auch der Kontakt zu einem Tierarzt, der im Notfall konsultiert wird, sollte sichergestellt sein. Des weiteren ist u. a. darauf zu achten, wie es mit Sauberkeit und Hygiene sowohl in den Unterkünften als auch in den Futternäpfen und Wasserschalen steht. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Betreiber der Pension müssen sowohl über alle Aufnahmebedingungen (aktiver Impfschutz und gültiger Impfpass, Flohprophylaxe, Entwurmung, Kastration usw.) als auch über das Wesen und Eigenschaften der Katze gesprochen werden. Damit der Samtpfote der Aufenthalt in ihrer vorübergehenden Bleibe etwas angenehmer gemacht werden kann, ist es notwendig, ein paar vertraute Gegenstände (z. B. Kuscheldecke, Lieblingsspielzeug) und ihr eigenes Futter von zu Hause mitzubringen. Wichtig ist, während des Urlaubs mit der Pension in Kontakt zu bleiben und sich regelmäßig nach dem Wohlergehen des Tieres zu  erkundigen.


Gehen Katzen mit auf die Reise, ist es meistens im eigenen Auto oder Campingmobil der Fall. Sehr vorteilhaft ist es, wenn die Miezen bereits von klein auf damit vertraut gemacht wurden, andernfalls sollten sie lange Zeit vor der großen Fahrt ans Autofahren gewöhnt werden. Setzt man sich in regelmäßigen Abständen mit seinem Kätzchen in das Fahrzeug und lässt es ihm erkunden, wird es dieses bald zu seinem Revier gehörend betrachten. Bei den dann folgenden, zunächst kürzeren später auch längeren  Probefahrten, sowie auf Reisen wird die Mieze in ihrer bereits vertrauten und mit der Sicherheitsgurt fixierten Transportbox untergebracht. Diese sollte stabil und groß genug sein, sodass die Fellnase genügend Platz hat, um sich darin gemütlich ausstrecken, aufstehen und umdrehen zu können.

In XXL Katzenboxen oder Hundeboxen kann auch eine kleine Katzentoilette untergebracht werden, ohne die Bewegungsfreiheit der Tiere zu sehr einzuschränken. Besteht diese Möglichkeit nicht, legt man die Box vorsichtshalber für alle Fälle mit einer etwas dickeren Schicht Zellstofftüchern oder -windeln und einem Baumwolltuch darüber aus und nimmt in den Urlaub auch Ersatzauslegeware mit. Für das Wohlgefühl kommt noch eine benutzte Schmusedecke dazu. Bei nervösen und ängstlichen Miezen sind natürliche Beruhigungsmittel, wie z. B. Bachblüten, zu empfehlen. Ebenfalls bewährt hat sich bei vielen Samtpfoten das Feliway Transport Spray. Sowohl für Toilettenpausen zwischendurch als auch für Spaziergänge am Urlaubsort sollten für die Katzen auch Brustgeschirr und Leine bereits bestens bekannt sein.


Ca. fünf Stunden bevor es auf Tour geht, gibt es für die Samtpfoten die letzte Mahlzeit. Ist die Fahrzeit weniger als zwölf Stunden gibt es zwischendurch kein Futter nur eventuell ein Leckerli. Unmittelbar vor Reiseantritt sollte die Katzen noch trinken. Außerdem müssen spätestens alle zwei Stunden Pausen eingelegt und Wasser angeboten werden. Während der Fahrt ist darauf zu achten, dass die Tiere vor Zugluft geschützt werden. Deshalb bleiben die Seitenfenster geschlossen, der Luftstrom aus den Belüftungsdüsen wird nicht auf die Katzen gerichtet und die Klimaanlage nicht unter 22 °C eingestellt. Des weiteren sollte man auf laute Musik verzichten und durch vorausschauendes Fahren abrupte Brems- und Ausweichmanöver vermeiden. Erwünscht ist es, die Samtpfoten immer wieder mit ruhiger Stimme anzusprechen und sie, wenn möglich, in der Transportbox zu kraulen.  


Die Tiere dürfen nie unbeaufsichtigt im abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden, selbst wenn man dieses nur für kurze Zeit verlässt. Im Sommer kann sich der Innenraum innerhalb kurzer Zeit, trotz offener Fensterschlitze, so stark aufheizen, dass es für die Katzen zu akuter Lebensgefahr führt. Dies ist sogar in den Wintermonaten bei intensiver Sonneneinstrahlung möglich. Oder aber das Auto wird mit samt der Katze gestohlen. Da es nicht in jeder Raststätte erlaubt ist, seine tierischen Begleiter mitzubringen, ist es ratsam, sich bereits vor der Reise darüber zu informieren, um exakt planen zu können, wo man am besten seine Pausen einlegt. Auskünfte dazu sind unter folgenden Adressen erhältlich:


Raststätten in Deutschland:


Raststätten in Österreich:


Raststätten in der Schweiz:


Bei allen Reisen in Länder der Europäischen Union ist der EU-Heimtierausweis, der zweisprachig sein muss und nur vom Tierarzt ausgestellt werden darf, Pflicht. In dem Dokument müssen auf jeden Fall alle durchgeführten Schutzimpfungen (besonders wichtig ist die gültige Tollwutimpfung), die Kennzeichnungsnummer des Mikrochips mit den Angaben, wann und wo dieser eingesetzt wurde, sowie Angaben zum Tier und zum Tierhalter, eingetragen sein. Außerdem müssen rechtzeitig vor Reiseantritt alle weiteren unterschiedlichen und gesetzlich vorgeschriebenen  Einreisebestimmungen in die jeweiligen Länder sowie die Bestimmungen zur Wiedereinreise nach Deutschland beachtet werden.

Nähere Informationen hierzu erhält man bei der jeweiligen Botschaft des Reiselandes oder unter:

Einreisebestimmungen für Katzen


Wer es in Betracht zieht, samt Katze mit der Bahn zu verreisen, sollte vor der großen Fahrt auf Kurzstrecken ohne Gepäck auf jeden Fall schon mehrmals mit ihr üben, sodass das Tier mit den vielen neuen Eindrücken und Umständen etwas vertraut ist. Damit Stressfaktoren wie unbekannte Geräusche und Gerüche, die Betriebsamkeit am Bahnhof oder das Ruckeln im Zug für die Samtpfoten hoffentlich leichter zu verkraften sind, können sie auch hier zur Beruhigung mit Bachblütenpräparaten oder Globuli unterstützt werden. Ebenso gilt es, die Miezen 5 bis 6 Stunden vor Reiseantritt zuletzt zu füttern. Zu trinken gibt es unmittelbar bevor es losgeht nochmal und während längeren Fahrten kann man dem Tier ein wenig Wasser mit einer Einmalspritze ohne Nadel ins Mäulchen spritzen. 


Katzen dürfen in der Bahn kostenlos als Handgepäck in einer wasserdichten Transportbox- oder tasche - diese sollte ihnen natürlich bereits vertraut sein -mitgenommen werden. Diese wird  entweder auf dem Schoß gehalten oder findet unter dem Sitz Platz. Genaue Maße werden dafür nicht vorgeschrieben, aber es wird darauf hingewiesen, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Die Fellnase muss während der gesamten Fahrt in ihrem Behältnis beaufsichtigt bleiben und darf nicht mit in den Speisewagen. Mitreisende dürfen sich durch sie zu keiner Zeit gestört oder belästigt fühlen. 


Über geltende Regeln für Bahnreisen kann man sich sowohl beim Fremdenverkehrsamt oder bei der Bahngesellschaft des Ziellandes informieren als auch unter folgenden Webseiten :



Spielt man mit dem Gedanken, seine Katze auf einer Flugreise mitzunehmen, ist es dringend erforderlich, sich frühzeitig und umfassend über alle Risiken und Bedingungen, die es für die Mitnahme des Haustieres gibt, zu informieren. Dazu sind die Reisebestimmungen (erhältlich z. B. bei der Botschaft des jeweiligen Reiselandes oder auf deren Homepage) sowie Checklisten zur Vorbereitung bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder unter skyscanner, Fliegen mit Haustieren, einzuholen. Man sollte sich auf jeden Fall darüber im klaren sein, dass es für die Samtpfoten großen Stress bedeutet, den sie z. B. durch die vielen Menschen, ungewohnte Geräusche und Gerüche, Lärm, Luftdruckveränderungen oder extreme Temperaturen und Sauerstoffmangel, falls sie im Frachtraum untergebracht werden müssen, erfahren können. Oft sind sie schon bereits am Ende ihrer Belastbarkeit, bevor sie überhaupt im Flugzeug untergebracht wurden.


Grundsätzlich dürfen Katzen, in einem sicheren, wasserdichten und luftdurchlässigen Transportbehältnis, das die übliche Größe eines Handgepäcks nicht übersteigt, in der Kabine mitfliegen. Das zulässige Gesamtgewicht (Katze und Behältnis) variiert je nach Fluggesellschaft zwischen 6 und 10 kg. Wird dieses überschritten, muss das Tier in einer speziellen Flugbox, sog. Kennel, im Gepäck- bzw. Frachtraum befördert werden und ist so nicht nur den hohen Belastungen  der Situation sondern auch noch der Trennung von der Bezugsperson ausgesetzt. Lässt sich eine Flugreise mit der Katze nicht vermeiden, sollte auf jeden Fall ein Direktflug gewählt werden, um die Flugdauer so kurz wie möglich zu halten. 

Hier gibt es weitere Informationen zur Flugreise mit Katze.


Am Urlaubsort angekommen, ist es wichtig, jederzeit für die Sicherheit der Samtpfoten zu sorgen und ihnen in ihrem neuen Zuhause auf Zeit, eine Wohlfühlzone einzurichten. Hier ist es von Vorteil, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs war, da man mehr vertraute Gegenstände mitnehmen konnte, wodurch dem Tier die Eingewöhnung etwas leichter fallen wird. Außerdem sollte man genügend eigenes Katzenfutter dabei haben.

Eine intensive Beschäftigung mit der Fellnase versteht sich von selbst. Im Gegensatz zum eigenen Wohnmobil oder Ferienhaus, muss bei der Mitnahme der Miezen in ein Hotel oder eine Pension natürlich vorher geklärt werden, ob dies erlaubt ist. Niemals die Katze heimlich einschmuggeln. Falls der tierische Begleiter alleine im Zimmer bleiben muss, ist es unbedingt erforderlich, den Zimmerservice zu unterrichten, da Fluchtgefahr besteht. 


Wir wünschen einen erholsamen Urlaub und eine angenehme Rückreise.